Nach dem schönen Claridge Hotel ist das Ermitage Hotel schon ein kleiner Abstieg, obwohl der Name ja anderes hätte erwarten lassen. Aber die mondänen Zeiten hängen hier nur noch in Form historischer Bilder an den Wänden.
Unser Zimmer ist der zwar meerabgewanden Seite, aber vom Frühstücksraum können wir das Meer sehen.
Alle Interpreten waren sehr gut, aber Linda Watson war meines Erachtens dennoch herausragend, dabei hatte sie auch noch die längste Sopran Pertie zusingen, die je gesungen wurde, denn sie verkörperte die Brühnhilde in der gekürzten Fassung des Rings.
Im Frühjahr 2013 soll eine DVD der Aufführung bei C-Major erscheinen.
Nun bin sitze ich tatsächlich in Buenos Aires im Ring.
Es wurden ja knapp 10 Stunden Musik gekürzt und so ist auch das Liebesduett zwischen Siglinde und Sigmund gestrichen worden, was natürlich sehr schade ist. Dafür wurde der Part von Brühnhilde, wenig gekürzt, was Angesicht Ihrer tollen Stimme sehr schön war.
Nach Rheingold und der Walküre geht es gleich – die Fachleute wie Det wissen es natürlich – mit Sigfried weiter. Und da dürfen wir Brünhilde (Linda Watson) nochmal hören.
Das Bild gibt übrigens meinen Blick auf die Bühne wieder.
Ursprünglich war diese Peer-House mal ein ganzes Stück ins Meer gebaut, aber es im Zuge der Landgewinnung ist es jetzt fast direkt am Ufer. Aber das Essen (natürlich haben wir Fisch gegessen) war sehr gut, wenn auch durch Startenden Flugzeuge (links hinter meinem Kopf erkennbar) immer wieder untermahlt.
Wow, die Show war tatsächlich umwerfend und das Essen auch eine Wucht.
So läßt sich Geburstag feiern.
Bei der Vorspeise konnte ich sehen, wie fleischversessen die Argentinier sind. Denn meine Vorspeise nannte sich Salad, bestand aber neben lecker gewürztem Gemüse zu 64% aus Schweinefleisch, sehr lecker!