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Menschen in Cairo – wirklich eine große Enttäuschung

Man kann wirklich nur mit versteinertem Herzen nach Ägypten fliegen, oder sich immer wieder ins Gedächnis rufen, dass

waren wir von unserem Besuch in Cairo ja sowie so schon weitegehend wenig erfreut, so entpuppte sich nun auch der einzige scheinbare Freund als endlos gierig.

Joseph war extra nach Cairo geflogen, um Ihm einen alten Laptop für seinen Sohn, noch gut erhalten Sachen für seine Frau und 300€ für das nächste halbe Jahr zu bringen, und mit ihm gemeinsam einmal zu WesternUnion zu gehen, damit wir ihn künftig per Geldanweisung hätten unterstützen können.

Nun war Josephs Geldkarte blokiert und er fragte Mohamed, dem er so eben 300€ und noch 100$ extra gegeben hatte, per Telefon um Hilfe, und unser Schuhputzer hatte keine Zeit, weil er gerade Kunden hatte.

Wir sind wirklich beide schwer enttäuscht von diesem Land und vorallem seinen Menschen. Nachdem wir zuvor sagten, dass 9 von 10 Ägyptern dich übers Ohr hauen, müssen wir das wohl auf 99 von 100 korrigieren. Aber die, die dir ohne hintergedanken helfen, sind eingewanderte Europäer – hat man zumindest den Eindruck.

 

Nun mal im Konzerthaus, Berlin

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„Missa Solemnis“ in Cairo hatte mir noch besser gefalllen, aber dafür gibt es im Konzerthaus keinen Kravattenzwang und auch ist das Haus natürlich viel schöner.

Konzerthausorchester Berlin
Deutscher Kammerchor
Lydia Teuscher (Sporan)
Sibylla Rubens (Sporan)
Kenneth Tarver (Tenor)
Tobias Berndt (Bass)

Geburtstagsfeier bei Mohammeds Familie

heute war die Geburtstagsfeier bei der Familie und Joseph rief an, um mitzuteilen, dass wir gut wieder in Deutschland angekommen waren und alle wollten sich bedanken und sogar der behinderte Junge, dem auch das Sprechen wohl schwerfällt, hat unter großer Mühe mit Joseph gesprochen, um sich für den Teller Backlava zu bedanken. Die Mutter sagte, dass sie über das Glück einer so schönen Feier für ihre Kinder heute nicht mal ihre Rückenschmerzen spüren würde.

Es ist wirklich ein großes Geschenk, dass wir bei dem Leid was die Familie ertragen muss, auch teilhaben dürfen, wie sehr sie sich freuen.